Was ist was — kurz und klar
Eine Website ist ein mehrseitiger Online-Auftritt. Startseite, Leistungsseiten, About, Blog, Kontakt. Du navigierst zwischen verschiedenen Bereichen. Das Ziel ist breit: Informationen geben, Vertrauen aufbauen, verschiedene Besucher abholen.
Eine Landingpage ist eine einzelne Seite mit einem einzigen Ziel. Alles auf dieser Seite — jeder Absatz, jedes Bild, jeder Button — dient dazu, den Besucher zu einer einzigen Handlung zu führen. Meistens: Anfrage stellen, Erstgespräch buchen, Angebot anfragen.
Der entscheidende Unterschied ist nicht die Größe — sondern der Fokus. Eine Landingpage hat kein Menü, das ablenkt. Keinen Blog, der neugierig macht, aber vom Ziel wegführt. Nur einen Weg: nach unten scrollen und handeln.
Wann reicht eine Landingpage?
Eine Landingpage reicht, wenn du ein klares Angebot hast, das du an eine spezifische Zielgruppe richtest. Zum Beispiel:
- Du bist Ernährungsberaterin und willst, dass Interessenten ein Erstgespräch buchen.
- Du bist Fotograf und bietest ein Newborn-Shooting-Paket an.
- Du bist Unternehmensberater und willst Anfragen für ein konkretes Workshop-Format.
In all diesen Fällen ist das Ziel klar. Es gibt ein Angebot, eine Zielgruppe, eine Handlung. Eine fokussierte Landingpage konvertiert in diesen Fällen besser als eine ausladende Website — weil sie keine Ablenkung bietet.
Landingpages sind auch die richtige Wahl, wenn du schnell starten willst. Eine gute Landingpage kann in wenigen Tagen live sein. Eine vollständige Website dauert Wochen — manchmal Monate.
Wann brauchst du eine vollständige Website?
Du brauchst mehr als eine Landingpage, wenn:
- Du mehrere sehr unterschiedliche Angebote hast, die verschiedene Zielgruppen ansprechen.
- Du Kunden bedienst, die vor der Anfrage intensiv recherchieren und viele Infos brauchen.
- Du über organische Suche (SEO) verschiedene Themen abdecken willst.
- Dein Auftritt als Institution wahrgenommen werden soll — nicht nur als Person.
Auch hier gilt: Du kannst mit einer Landingpage starten und die Website später ausbauen. Viele Selbstständige machen den Fehler, monatelang an einer kompletten Website zu bauen — und verlieren dabei Zeit, in der sie hätten Kunden gewinnen können.
Wann brauchst du beides?
Wenn du bereits eine informative Website hast, aber ein spezifisches Angebot gezielt bewerben willst — zum Beispiel für eine Werbekampagne, eine Kooperation oder ein neues Paket — dann ist eine separate Landingpage sinnvoll. Sie fängt Traffic von Anzeigen auf, ohne Besucher in der Navigation zu verlieren.
Umgekehrt: Wenn du eine Landingpage hast, die funktioniert, aber merkst, dass Interessenten mehr über dich wissen wollen bevor sie anfragen — dann ist der Ausbau zur Website der nächste Schritt.
Der Entscheidungs-Guide
Du brauchst wahrscheinlich zuerst eine Landingpage, wenn …
- Du noch keine Online-Präsenz hast und schnell starten willst
- Du ein klar definiertes Angebot für eine spezifische Zielgruppe hast
- Dein Ziel ist: Anfragen generieren, nicht informieren
- Dein Budget unter 1.500 € liegt
- Du zuerst testen willst, ob dein Angebot funktioniert
Du brauchst wahrscheinlich eine vollständige Website, wenn …
- Du mehrere unterschiedliche Angebote oder Zielgruppen hast
- Deine Kunden vor der Anfrage intensiv recherchieren
- Du langfristig über SEO sichtbar werden willst
- Du als Marke oder Institution wahrgenommen werden willst, nicht nur als Person
Die kurze Version
Für die meisten Selbstständigen am Anfang: Landingpage. Sie ist günstiger, schneller fertig und konvertiert besser — wenn sie gut gemacht ist. Eine schlechte Website ist teurer als eine gute Landingpage. Und eine Landingpage, die Anfragen bringt, ist wertvoller als eine Website, die niemand findet.
Wenn du dir noch nicht sicher bist, was bei dir sinnvoller ist — genau dafür gibt es das Erstgespräch. 30 Minuten, wir schauen gemeinsam drauf, du gehst mit einer klaren Empfehlung raus.